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  Publikationen

Trotz der breiten Nutzung des Internets im extrem rechten Spektrum spielen Printmedien als Kommunikationsmittel weiterhin eine Rolle. Wie in anderen Musikszenen werden die szeneinternen Hefte Fanzines genannt. In den Fanzines werden vor allem Bands interviewt, über Konzerte berichtet und Neuerscheinungen besprochen.

Entsprechend dem Interesse des Herausgebers oder des Herausgeberkreises finden sich mehr oder weniger Fragmente rechter Ideologie in den Fanzines wieder. Dies geschieht durch eine breite Darstellung rechter Musik oder über Interviews mit Aktivisten politischer Gruppierungen.

Die Hefte dienen häufig als Nahtstelle zwischen politisch Interessierten, Organisationen und Gruppierungen. Sie informieren zum einen den inneren Kreis der Szene und enthalten Angebote, über die Sympathisanten eingebunden werden sollen.

Produziert werden die Fanzines in der Regel am heimischen PC mit durchschnittlich 48-56 Seiten. Je nach Auflagenhöhe, die sich zwischen einigen Hundert und wenigen Tausend bewegt, werden die Hefte entweder kopiert oder gedruckt und mit Kartoneinband versehen.

Im Gegensatz zu den Fanzines werden in Politzines Berichte über die Musikszene nur am Rande behandelt. Im Mittelpunkt steht die Berichterstattung über politische Ereignisse wie Demonstrationen oder theoretische und historische Abhandlungen auf niedrigstem Niveau.

Parteipolitische Publikationen sind in erster Linie als Kommunikationsmittel zwischen Parteiführung und Mitgliedern bzw. Interessierten angelegt.

Sie dienen als Werbemittel nach außen, mit denen nicht an die Partei gebundene Personen über die ideologischen Positionen informiert werden sollen.


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