Die Broschüre
Die Broschüre soll Multiplikatoren wie LehrerInnen, JugendgruppenleiterInnen oder SozialarbeiterInnen allgemeingültige Hintergründe zu neofaschistischen Jugendkulturen und deren Lifestyle bieten. Anstelle einer einfachen Abbildung der Symbole, wie sie in Lexika üblich ist, finden sich Fotos rechter Demonstranten oder CD-Cover.
Auf jugendkulturelle Codes, also Begriffe und Abkürzungen wie ›White Power‹ oder ›14 Words‹ wird ebenso ausführlich eingegangen wie auf Zahlenkombinationen, mit denen strafrechtlich relevante Begriffe, Grußformeln oder Organisationszeichen verschlüsselt werden. Dadurch ist eine hohe Praxistauglichkeit der Broschüre gewährleistet.

Der größte Teil dieser Publikationen, vor allem die von den Verfassungsschutzämtern der verschiedenen Länder und den Landeszentralen für politische Bildung herausgegebenen, listet ausschließlich verbotene Symbole auf. Abgesehen von der Tatsache, dass nicht alle der in der rechtsextremen Szene verwendeten Symbole verboten sind, haben diese reinen Auflistungen einen großen Nachteil: Sie nehmen nur wenig oder keinen Bezug auf die Erscheinungsformen, in denen die Symbole in der Szene auftauchen.

So werden zum Beispiel Symbole aus der NS-Zeit ausführlich mit historischen Hintergrunddaten dargestellt, obwohl diese im Alltag so gut wie gar nicht in ihrer ursprünglichen Form verwendet werden. Für die Zielgruppe unserer Broschüre haben diese Ausführungen wenig Sinn. Hier kommt es eher darauf an, den MultiplikatorInnen die Einstellung und politische Ausrichtung verständlich zu machen, die von den Jugendlichen durch ihre Kleidung, die Symbole und die Musik nach außen getragen wird. Eine alltagstaugliche Darstellung sollte im Idealfall immer die Erscheinungsformen darstellen, die im Alltag der Jugendlichen eine Rolle spielen.

Aus diesem Grund beinhaltet unsere Broschüre nur solche historischen Symbole, die aktuell wieder aufgegriffen werden. Daneben spielt gerade im Zuge der Verbote rechtsextremer Organisationen und strafrechtlicher Verfolgung die Verwendung von Codes anstelle von strafbewährten Symbolen, Begriffen oder Abkürzungen eine immer größere Rolle. Die Verwendung von "28" als Code für den zweiten und achten Buchstaben des Alphabets für B&H = Blood & Honour, ist solch ein Beispiel. Den MultiplikatorInnen muss die Funktionsweise solcher Codes verständlich gemacht werden, eine bloße Auflistung ist dafür nicht ausreichend.

Seit zehn Jahren erscheint die "Versteckspiel" und hat inzwischen eine Gesamtauflage von über 120.000 Exemplaren erreicht.

Die Neuauflage ist da! Die Versteckspiel ist dicker geworden, teurer und kommt nun auf Umweltschutzpapier daher.


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