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Anti-Antifa ist ein seit 1992 populär gewordener Begriff,
der das organisationsübergreifende Vorgehen der extremen Rechten gegen politische
Gegner bezeichnet. Er dient vor allem für militante und pseudomilitante Gruppen
als identitätsstiftende Sammelbezeichnung.
In ›Anti-Antifa-Listen‹ sammeln und veröffentlichen Neonazis
Adressen und personenbezogene Daten von GewerkschafterInnen, SozialdemokratInnen,
Juden und Jüdinnen, jungen Linken, JournalistInnen und anderen so genannten ›Volksfeinden‹.
Die Symbolik der Anti-Antifa zeigt antifaschistische, kommunistische oder anarchistische
Symbole, die beispielsweise durch eine Faust zerstört werden.
Die Verwendung des Begriffes Anti-Antifa soll Gefährlichkeit
und Entschlossenheit suggerieren und zur Einschüchterung politischer Gegner beitragen.
Er wird vor allem in Wandsprühereien und auf Spuckies (Klebezettel) benutzt,
in geringem Maße werden auch T-Shirts und Aufnäher mit Schriftzügen und Symbolen
der Anti-Antifa angeboten.
In den letzten Jahren gingen vor allem von Neonazis aus der Pfalz
entsprechende Aktivitäten aus, so zum Beispiel die Herausgabe mehrerer Zeitschriften der
Der Ku Klux Klan (KKK) ist eine militante rassistische Organisation
aus den USA, die 1866 nach dem amerikanischen Bürgerkrieg gegründet wurde und von
weißen Rassisten in der ganzen Welt als Vorbild angesehen wird.
Das KKK-Kreuz zeigt ein schwarz-weißes Kreuz in rotem Kreis mit einem (Bluts-) Tropfen
im Zentrum.
Symbole des Ku Klux Klan sind in der neonazistischen Szene verbreitet.
Angeboten werden Aufnäher, T-Shirts und Poster mit dem KKK-Kreuz, der Aufschrift ›KKK‹
und Zeichnungen typischer KKK-Kapuzenmänner.
Ein weiterer KKK-Begriff ist Invisible Empire (dt.: Unsichtbares Reich).
Neonazi-Gruppierungen gründeten beispielsweise in Berlin, Herford und Königs Wusterhausen
kurzlebige KKK-Sektionen, die aber kaum Aktivitäten entfalteten.
Die Heimattreue Deutsche Jugend e.V. ist eine extrem rechte Organisation,
die sich der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern widmet. Die HDJ führt
im wesentlichen Zeltlager, Fahrten, ›Heimabende‹ und andere Gemeinschaftsveranstaltungen
durch. Die Gruppen fallen durch einheitliche Kleidung auf.
Die HDJ ist im gesamten Bundesgebiet aktiv. Ihre Bundesgeschäftsführung ist
in Berlin ansässig. Häufig bestehen Doppelmitgliedschaften bei den
Jungen Nationaldemokraten,
der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) e.V. oder den
Kameradschaften.
Die Bewegung Deutsche Volksgemeinschaft entstand 1999 als Abspaltung
der Jungen Nationaldemokraten (JN).
In Abgrenzung zu NPD und JN lehnt sie jeden
popkulturellen Lifestyle ab, legt Wert auf intensive Schulung seiner Anhänger
und formuliert über ästhetische und propagandistische Eindeutigkeit ein elitäres
Identitätsangebot.
Ausgehend vom organisatorischen Zentrum im Raum Heilbronn entwickelt
die Bewegung zunehmend bundesweite Aktivitäten. Organisationssymbol
ist das große schwarze V (für Volksgemeinschaft) vor rot-weiß-rotem Hintergrund.
Die ›Jugendorganisation‹ der BDVG nennt sich Junge Deutsche,
Organ ist die Zeitschrift Volk in Bewegung.
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