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Die Marke CONSDAPLE ist bei Neonazis aufgrund der
im Wort enthaltenen Buchstabenkombination NSDAP äußerst beliebt.
Der Begriff ist eine Ableitung von dem englischen Wort Constable,
das übersetzt ›Schutzmann‹ bedeutet. Der Schriftzug ist angelehnt an den
von LONSDALE.
Angeboten wird dieser auf T-Shirts, Base-Caps, als Aufnäher
und als Bomberjackenaufdruck. Die von Neonazis entworfene CONSDAPLE-Bekleidung
wird nur in neonazistischen Läden verkauft. Der Betreiber des rechtsextremen
Patria-Versandes aus Landshut brachte die Marke auf den Markt, nachdem
LONSDALE seinen Liefervertrag gekündigt hatte.
Bezieht sich auf die deutsche Hunderasse mit dem Ruf eines
scharfen Wachhundes. Doberman Streetwear ist eine auf kommerziellen Vertrieb
ausgelegte Bekleidungsmarke, die in den letzten Jahren zunehmend Popularität in
neonazistischen Kreisen erlangte. Angeboten werden u.a. Base-Caps, Jacken, Hosen
und T-Shirts, z.T. mit eindeutig rechter Symbolik.
Doc Martens ist eine englische Schuhmarke, die traditionell
schwere Arbeiterschuhe mit Stahlkappen produziert. Die Schuhe werden in der gesamten
Skinhead-Szene getragen. Maßgeblich dafür sind sowohl Kult-Gründe als auch
die Stahlkappen, die als Waffen eingesetzt werden können.
Der aus einfachen Verhältnissen stammende Tennisspieler Fred Perry,
der als Erster das Tennisturnier von Wimbledon dreimal hintereinander gewann,
avancierte zur Kultfigur der englischen Arbeiterklasse. Der Lorbeerkranz dient als
Symbol des Siegers und wurde stilbildendes Modefragment der extremen Rechten (Doc Martens,
88).
Es ist eine traditionelle Skinhead-Marke, die von den verschiedenen
Spektren der Szene getragen wird. Als Bekleidung werden vor allem qualitativ hochwertige
Hemden, Pullunder mit V-Ausschnitt und Jacken angeboten. Die Popularität unter
neonazistischen Skinheads und Neonazis erklärt sich aus der Verwurzelung der Marke
in der Skinhead-Szene und daraus, dass die T-Shirts z.T. mit Kragen in den Farben
schwarz-weiß-rot angeboten werden.
Von Neonazis wird die Marke oft in Unkenntnis dessen getragen,
dass Fred Perry jüdischen Glaubens war. Die Firma distanziert sich ausdrücklich
von Neonazis und unterstützt antirassistische Aktionen. Dennoch wird Fred Perry
auch über neonazistische Versände und Läden verkauft.
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