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Bomberjacken mit Aufschrift 'Weisse Bruderschaft'

   Dresscodes und Bekleidungsmarken 

Im Folgenden dokumentieren wir populäre Dresscodes, also Mode- und Bekleidungsmarken. Es werden neben Marken aus dem explizit neonazistischen Spektrum auch solche aufgeführt, die von der Szene zwar genutzt werden, aber deren Firmen keinen Bezug in die organisierte Szene haben.

Auf die Nennung von Merchandising-Artikeln neonazistischer Bands sowie Bekleidung mit eindeutigen Aussagen, wie z.B. Rudolf-Heß-T-Shirts, haben wir bewusst verzichtet.

Alpha Industries

In der neonazistischen Szene ist die Marke beliebt, weil das Logo dem verbotenen Zivilabzeichen der SA ähnelt.

Angeboten werden qualitativ hochwertige Bomberjacken mit dem Alpha Logo meist als Brustemblem. Bei dieser kommerziellen US-amerikanischen Marke, die auch Ausstatter der US-Army ist, gibt es keine Verbindung zu neonazistischen Kreisen.

Ben Sherman

Der Modeschöpfer Ben Sherman galt in den 60er-Jahren als ›King‹ der Londoner Kulturmeile Carnaby Street und der ›swinging sixties‹, der damaligen Party- und Musikszene. Für die Jugendbewegung der Mods war er eine Kultfigur.

Seine typischen Hemden wurden Ende der 60er von der Skinhead-Bewegung getragen. Ben Sherman gilt als ›traditionelle Skinhead-Marke‹ und hat keinerlei politische Hintergründe und Aussagen.

Bomberjacke

Nachbildung der leichten, winddichten Jacke der US-amerikanischen Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg. Typisch sind die orange Innenseite und der fehlende Kragen.

Die martialisch wirkenden Jacken sind beliebt, weil sie durch ihren Schnitt ein breites Kreuz vortäuschen. Die Jacken werden in der Szene mit verschiedenen Brust- und Rückenaufdrucken angeboten.


Alpha-Industries-Logo Zivilabzeichen der SA Ben Sherman Logo



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